Das Märchen von der Wurmfreiheit ...

 

Mitte März startet die Wurmsaison. Es ist leider Fakt (und kein alternativer), dass starker Wurmbefall bei Pferden keine Ausnahme ist. Daraus nun den Schluss zu zieht, dass regelmäßig 4x jährlich oder häufiger chemisch entwurmt werden sollte, ist einen Milchmädchenrechnung. Durch das regelmäßige Entwurmen ohne Wirksamkeitskontrolle kann es auch zu einen so starken Befall kommen. Zahlreiche Spulwürmer sind inzwischen resistent gegen diverse Wirkstoffe! Regelmäßige Wurmkuren sind keine Garantie für ein Wurmfreies Verdauungssystem beim Pferd! 

http://www.selektive-entwurmung.com

Es geht schon bald wieder los! 

 

Denkt schon heute an die Zeckenprophylaxe, ich berate Euch gerne über Alternativen zu chemischen Mitteln und auch wie wir den Hund so fit machen können, dass er im nächsten Jahr gar keine Abwehrmittel mehr benötigt! 

Hier gibt's mehr zu lesen!           

Ernährung

Phytotherapie

Akupunktur

Warnung vor Floh- & Zeckentabletten

 

Es sind nicht nur Hautprobleme, die auf Antiparasitika zurückzuführen sind. Leider kam es vor, dass, auch KollegInnen aus der Physiotherapie, neurologisch bedingte Nebenwirkungen von Floh- & Zeckenmitteln (Tabletten & Spot on) behandelt habe. Aus diesem Grund möchte ich auf die Gefährlichkeit an dieser Stelle hinweisen, denn immer noch werden diese Mittel gerne als völlig unbedenklich angepriesen! Häufige Nebenwirkungen - sowohl nach einmaliger, wie auch erst nach mehrfacher Gabe - sind: Epilepsie, Krämpfe bzw. Krampfanfälle (auch in Narkosen), Lähmungen, schwankender Gang, Inkontinenz,  Schäden der Entgiftungsorgane: Leber- und Nieren, aber auch Herzprobleme, die Blutwerte können "verrückt spielen" und man findet augenscheinlich keine Ursache! Die Warnungen gelten für sämtliche Präparate, da es zumeist derselbe bzw. ein ähnlicher Wirkstoff ist! Ausführlichere Infos gibt es Hier.

 

Hier werden ab Seite 3 die Nebenwirkungen aufgelistet.
Hier die unerwünschten Arzneimittelwirkungen der Tabletten (UAWs).
Im holländischen TV lief sogar ein
 Video.

 

Sehr wichtig ist es, jede (!) vermutete Nebenwirkung zu melden, dies kann man auch selber ohne seinen Tierarzt machen, über dieses Formularund am besten auch über dieses Kontaktformular zusätzlich. Bei Fragen oder Problemen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Update 01.02.2017
 

Neuigkeiten zum Thema Bravecto: Bereits im März 2015 (!) wurde im Deutschen Tierärzteblatt über schwere neurologische Nebenwirkungen berichtet! Daher ist es mir umso mehr ein Rätsel, dass diese Mittel immer noch so häufig als "völlig unbedenklich" verkauft werden! Weiter geht aus dem Text hervor, dass die Kunden und Patienten die Versuchskaninchen sind! Und es wird endlich mal eingeräumt, dass Epileptiker-Hunde besser darauf verzichten sollten. Lange Zeit wurde ja auch das bestritten und heruntergespielt! Es ist wirklich unfassbar, dass seit 2 Jahren nur abgewartet und nicht endlich mal eingegriffen wird!! Bitte lasst euch dieses Mittel nicht andrehen und druckt den Artikel zur Not Eurem Tierarzt aus, wenn er Euch das Gegenteil weismachen will:   BVL-Fachmeldungen Bravecto

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