Tiernaturheilkunde und Tiergesundheit ...

 

... das sind meine Themen! Ich bin Svea und möchte Euch allen gerne das Du anbieten. „Sie“ steht für soziale Distanz, Neutralität und Respekt. Als Tiertherapeutin arbeite ich mit dem Tier und seinen Besitzern sehr eng und persönlich zusammen, daher sehe ich das "Du" nicht als Respektlosigkeit sondern als Vertrauensbeweis.

 

Ich wurde 1982 in Hannover geboren und bin dann in dem beschaulichen Dörfchen Esbeck, zwischen Hildesheim und Hameln aufgewachsen. Hier wurde meine Kindheit von Pferden, Hunden, Katzen, Kühen, Hühnern und vielen weiterenTieren begleitet. Nach dem Abitur, habe ich mich nach langen Hin und Her, gegen das Studium der Tiermedizin, für eine Laufbahn im kreativen Bereich entschieden und bin seit über 10 Jahren als Grafikerin tätig. Die Tiere waren in dieser Zeit (nur) mein Hobby.

 

Als mein Hund 2011 erkrankte und die beweisorientierte Medizin ihm nicht helfen konnte, habe ich den Blick über den Horizont gewagt. Wie es in der traditionellen chinesischen Medizin üblich ist, kam als erstes das Futter. Das vom Tierarzt empfohlene Trockenfutter mit hohem Getreideanteil wurde abgesetzt. Später kamen die Kräuter dazu um seine Selbstheilungskräfte zu unterstützen. Meinem Hund ging es täglich besser und ich war fasziniert …

 

Doch auf der Suche und guten Therapeuten war ich schnell verwirrt und verunsichert. Der Beruf des Tierheilpraktikers ist nicht staatlich anerkannt und auch nicht im Berufsbildungsgesetz geregelt. Daraus resultieren deutliche Unterschiede in den Angeboten von Tierheilpraktikern am Markt.

 

Der gut ausgebildete Tierheilpraktiker berücksichtigt sämtliche Umweltfaktoren, die gleichermaßen Einfluss auf Gesundheit und Krankheit haben, sodass er sowohl auf dem Gebiet der Behandlung von Krankheiten als auch im Bereich der Prävention tätig werden kann. Umfassende Kenntnisse der Anatomie, Physiologie und Krankheitslehre sind dafür genauso unerlässlich, wie umfangreicher Praxisunterricht am Tier.

 

Nach einiger Recherche habe ich noch im selben Jahr die Ausbildung zur Tierheilpraktikerin für Hund, Katze und Pferd an der ATM (Akademie für Tiernaturheilkunde. ) begonnen.  Sie ist eine führende Schule für Tiernaturheilkunde und vermittelt vor allem ein solides Basiswissen in der evidenzbasierten Medizin. (Evidenz = erbrachter Nachweis der Wirksamkeit eines Präparats oder Therapieform) Die Referenten sind Hochschuldozenten, Fachtierärzte und Humanmediziner mit erheblicher Praxiserfahrung, aber auch erfahrene Tierheilpraktiker in den entsprechenden Therapien. Wie der Name TierheilPRAKTIKER schon sagt, ist es ein Beruf, bei dem die praktische Ausbildung nicht zu kurz kommen darf. 

 

Nach 3 Jahren, Kosten im Wert eines Kleinwagen, 700 Stunden theoretischem Unterricht, mehr als 6 Wochen Fachpraktische Seminare sowie Praktika und einer erfolgreichen Abschlussprüfung vor Tierärzten war es geschafft. Seither bilde ich mich regelmäßig nicht nur in der Tierernährung, Akupunktur und Phytotherapie fort. Die Sachkundeprüfung "Freiverkäufliche Arzneimittel" (§ 50 AMG) habe ich schon vorher vor der IHK Hannover erfolgreich abgelegt.

 

Heute lebe ich mit 2 Hunden, 2 Ponys und einem Mann in Schellerten bei Hildesheim. Von hier aus betreibe eine mobile Tierheilpraxis und freue mich über meine tollen Patienten und ihre Menschen, die mir jedes Mal wieder zeigen, dass ich einen echten Traumjob habe!

 

Da regelmäßige Zusatzfortbildungen auch während meiner Ausbildung selbstverständlich waren, werde ich diese nicht weiter auflisten.

Um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich meine Arbeit NICHT als Alternative, sondern im optimalen Fall als Ergänzung zur tierärztlichen Behandlung oder Diagnose sehe!

Die Verbindung der unterschiedlichen Ansätze ohne Kompetenzgerangel stellt einen optimalen Nutzen für Tiere und Besitzer dar. Schulmedizinische und alternativmedizinische Behandlungen lassen sich in vielen Fällen sehr gut kombinieren. Ein guter Tierheilpraktiker hat eine ganzheitlicher geprägte Wahrnehmung zur Tiergesundheit und ist sich seiner Grenzen bewusst. Aus diesem Grund sucht er die Nähe und das Gespräch mit dem behandelnden Tierarzt.

Gute Therapeuten jeder Couleur haben vorrangig das gleiche Ziel: Den Patienten gesund zu erhalten oder sanft und dauerhaft zu heilen! Finanzielle Interessen, Geltungssucht und übertriebene Selbstdarstellung entspricht nicht dem Profil eines Heilberufes, sondern dem des „Quacksalbers“ oder „Kurpfuschers“. Von ganzem Herzen wünsche ich mir einen respektvolleren Umgang, Achtung vor Wissen, einen offenen Horizont für neue Ideen und Toleranz Wege zu akzeptieren, die nicht die eigenen sind. Nicht jeder Tierarzt ist geldgeil und nicht alle Tierheilpraktiker haben ihre Ausbildung an einem verlängerten Wochenende gemacht. Die professionelle und respektvolle Zusammenarbeit guter Therapeuten ist der Schlüssel zu einem breiteren Behandlungsspektrum und einer höheren Erfolgsquote.

Wenn Hunde und Katzen es schaffe Gemeinsamkeiten zu finden, sollte Tierheilpraktiker und Veterinär dies auch gelingen!

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