Akupunktur


Klassische Akupunktur

Die Akupunktur (aus dem latainischischen von „acus“ = Nadel und „punction“ = stechen) ist ein spezielles Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie geht davon aus, dass der Körper von Energieleitbahnen (Meridianen) durchzogen wird. Ist der Energiefluss gestört, wird der Patient krank. Durch die Reizung ausgewählter Punkte auf den Meridianen mit kleinen Nadeln kann die Energie wieder ungestört fließen. 

 

Wie genau die Akupunktur wirkt, ist wissenschaftlich noch nicht restlos aufgeklärt. Dank moderner wissenschaftlicher Untersuchungsverfahren konnte die Akupunkturwirkung in den letzten Jahren aber viel besser erklärt werden. Große wissenschaftliche Studien belegen, dass die Akupunktur bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen wie Heuschnupfen, Tennisellbogen, Menstruations-beschwerden, allergischem Asthma oder chronischen Wirbelsäulenleiden, Kniearthrose herkömmlichen medizinischen Therapien überlegen ist. Die Wirkung beruht wahrscheinlich darauf, dass der stimulierende Reiz der Nadeln im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslöst. Die Studien weisen darauf hin, dass Akupunktur bei vielen Beschwerden genauso gut oder sogar besser wirkt als herkömmliche Therapien (Medikamente, Krankengymnastik oder Massagen). 

 

 

 



Laser Akupunktur

Viele Besitzer befürchten, dass das Einstechen der Nadel Schmerzen verursacht. Diese Angst ist zwar völlig unbegründet, denn das Setzen der Nadeln tut meist überhaupt nicht weh.

 

Obwohl die chinesische Medizin eine alte und sehr erfolgreiche Therapiemethode ist, hat sie sich  neuen Techniken nie verschlossen. So benutze ich auch einen Low-Level-Laser, insbesondere in der Behandlung von sehr empfindlichen Tieren oder an schmerzhaften Stellen. 



Moxabustion

Moxibustion bedeutet „Beifuß verbrennen“. Es wird ein speziell zubereitetes, chinesisches Beifußkraut (Artemisia vulgaris) abgebrannt und damit eine Erwärmung des Akupunkturpunktes in der Tiefe erzeugt. Moxa ist daher besonders bei Kälte­krankheiten indiziert. In der chinesischen Praxis gehört die Moxibustion somit selbstverständlich zur Akupunkturtherapie dazu.  Durch die intensive Hitze, die durch das Verbrennen von Beifußkraut entsteht, werden bestimmte Punkte ohne Berührung stimuliert. 

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Moxabustion.

  • Die häufigste ist die sogenannte „Vogelpick“-Methode. Die Akupunkturpunkte werden vorsichtig mit einer Zigarre erwärmt. 
  • Besonders intensiv wirken Moxa-Nadeln.m Hier wird das Moxakraut frisch oder Hütchen auf die bereits eingestochene Nadel mit Metallgriff aufgesteckt und dann entzündet.
  • Viele Pferde lieben den Moxakasten: Hier wird das Moxakraut in einem Holzkasten entzündet. Wie eine Art Wärmflasche erwärmt der Kasten dann vor allem den Rücken